Startseite

Flugroboter

Die Anfänge der Drohnen reichen mindestens bis in die 1910er Jahre zurück. Während man damals lediglich mit per Funk ferngesteuerten Flugzeugen experimentierte, sind heutige Drohnen je nach Entwicklungsstand und Anwendung wesentlich intelligenter. Sie können innerhalb eines bestimmten Rahmens also auch selbständig handeln. Je nach Anwendung sind die Flugroboter mit verschiedenen Kameras oder auch Messgeräten ausgestattet. Sie machen professionelle Luftbilder, übertragen aber auch Filmaufnahmen in Echtzeit von beispielsweise Sportereignissen, sie inspizieren technische Anlagen wie Windräder und Strommasten, liefern Rettungskräften lebenswichtige Informationen über Katastrophengebiete, patrouillieren über Sicherheitsbereichen, sammeln geografische Daten und vieles mehr.

Flugroboter für Luftbilder

Um ein scharfes Luftbild zu erzielen, ist es für einen Flugdrohne äußerst nützlich, wenn sich seine Kamera möglichst unabhängig von den Flugbewegungen ausrichten lässt. Hilfreich für den Anwender ist daher, wenn die Nick- und Rollbewegungen des Fotodrohne automatisch ausgeglichen werden und somit das Luftbild nicht verwackelt. Ein Flugroboter sollte zudem so gebaut sein, dass keines seiner Bauteile den Blick der Kamera versperren kann. Sie werden in den verschiedensten Größen und Ausführungen konstruiert. Im zivilen Bereich sind vor allem kleine Flugroboter beliebt, die sich bequem auch von Hand transportieren lassen. Sie werden meist ähnlich wie Hubschrauber von Rotoren angetrieben und können daher senkrecht starten und landen. Viele dieser Flugroboter sind mit vier Rotoren ausgerüstet, damit sie eine stabile Fluglage gewährleisten und auch ohne Vorkenntnisse leicht zu steuern sind. Zusätzliche Rotoren machen die Drohne noch sicherer, da er dadurch auch nach dem Ausfall eines Rotors stabil fliegen und kontrolliert landen kann.

 

 

 

Flugroboter und GPS

Sie übernehmen mindestens einen Teil ihrer Steuerung und Navigation selbst, häufig hilft ihnen dabei das Satellitennavigationssystem GPS oder ein Kreiselkompass. Außerdem sind sie mit mehr oder weniger künstlicher Intelligenz ausgestattet, mit der sie auch auf unvorhergesehene Situationen angemessen reagieren können. Beispielsweise lassen sich mit Ultraschall-Sensoren oder Laser-Scannern Hindernisse erfassen und Kollisionen vermeiden. Besonders intelligente Flugroboter (hier auch als Mikrokopter bekannt) werten hierfür zusätzlich die Bilddaten ihrer Umgebung aus. Die Funkfernsteuerung einer kleineren Drohne wird meist durch einen tragbaren Computer komfortabel unterstützt. Wenn der Roboter dafür ausgelegt ist, kann seine Flugroute auch vorher programmiert werden. Gestörte Fernsteuerdaten muss die Drohne möglichst erkennen und ausgleichen oder sinnvoll überbrücken können. Wenn das nicht geht, sollte er selbständig landen.

Luftaufnahmen Luftbildfotograf Mini Helicopter RC-Heli RC Hubschrauber Helikopter Kamera